28.04.2011

Big Brother kommt unaufhaltsam

Das Beispiel aus den Niederlanden und der (finanziellen) Kooperation zwischen Polizei und Datensammler, in diesem Fall TomTom, macht einem schon Angst.



Oder ?

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Clevere Staatsdiener könnten über kurz oder lang auf die Idee kommen, den Versuch zu unternehmen, Daten aus verschiedenen Quellen, etwa TomTom und WindowsPhone 7 mit Daten aus Facebook oder anderen Social Networks zu kombinieren. Dann könnte endlich der perfekte gläserne Bürger entstehen, obwohl der sich mit Händen und Füßen gegen den Zensus sträubt und an der Kasse, wenn er nach seiner Postleitzahl gefragt wird, die Beantwortung ablehnt
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25.04.2011

Ferkeleien

Ich war zwar heute noch in keinem Leipziger Park, aber kann mir bei dem Trubel, den ich schon am Freitag und Samstag gesehen habe, vorstellen, das es dort ähnlich ausschaut.

:-(

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Selbst im Volkspark Friedrichshain hat die bio-, trend- und sonstwie bewusste Nutzerschaft aus den umliegenden Szenestadtteilen ein Öko-Desaster hinterlassen. Weite Teile der Liegewiesen sind übersät mit verschmierten Pappteller, klebrigen Plastikbechern und siffigen Einkaufstüten. Müllkörbe versinken unter Bergen von Abfall. Einer der Behälter ist in der Nacht zu Sonntag in Brand geraten; vermutlich, weil jemand Glut hineingekippt hat. Zum Gestank der verkohlten Reste mischt sich sich Fäkalgeruch aus Gebüschen. Schlaffe Luftballons hängen in den zart begrünten Zweigen.
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07.04.2011

Widget für Picasa Bilder

An example of a list(computing GUI widget). Th...Image via WikipediaIch wollte die mittels picasa veröffentlichten Bilder auf einer Seite und dann als App bei FaceBook veröffentlichen. Die Suche im Netz war nicht so einfach, aber dank BloggingTipps habe ich folgendes javascript gefunden.

< style>
#picasaStream img {border: 1px solid #000; margin: 0 5px 5px 0;}
< /style>
< script src="http://bloggerbuster-tools.googlecode.com/files/jquery.min.js" type="text/javascript">< /script>

< script type="text/javascript">
$j = jQuery.noConflict();
$j(document).ready(function(){
$j.getJSON("http://picasaweb.google.com/data/feed/base/user/YOUR_USERNAME?kind=photo&thumbsize=72c&access=public&alt=json&callback=?",
function(data){
var thumbCount = 9;
var smallThumb = 0;
var mediumThumb = 1;
var largeThumb = 2;
var picsCount = data.feed.entry.length - 1;
for (var i = picsCount; i > picsCount - thumbCount; i--) {
var pic = data.feed.entry[i];
$j("").attr("src", pic.media$group.media$thumbnail[smallThumb].url).attr("alt", pic.summary.$t).appendTo("#picasaStream");
}
});
});
< /script>

< div id="picasaStream">< /div>

Mittels der Variable thumbCount kann man die Anzahl der Bilder verändern. Das einbinden ging ganz schnell und das Ergebnis konnte sich auch sehen lassen.

Ein paar Tage und ein paar Bilder später kam dann aber die Ernüchterung. Die neuen Bilder wurden gar nicht angezeigt. Der RSS Feed der Bilder war auf jeden Fall mit den richtigen Bildern gefüllt. Ziemlich schnell fand ich dann heraus, das das erste Bild im Feed am Ende stand.
Warum sollten die ältesten Bilder ganz am Anfang stehen ? Und dadurch bei (standardmässig 100 Elementen im Stream [?]) immer ein Teil der neuesten Bilder fehlen!
Nun ja. Musste ich - als Nichtprogrammierer - also einfach die Reihenfolge tauschen. Mein Aufpassen in Braunesumpf muss sich aber doch gelohnt haben, denn nachdem ich mir die For-Schleife angeschaut habe, und ein bisschen dran rum spielte, hatte ich das gewünschte Ergebnis.

Die Zeile
var picsCount = data.feed.entry.length - 1;
wurde von mir nun gar nicht mehr benötigt.

Bei der Zeile
for (var i = picsCount; i > picsCount - thumbCount; i--)
habe ich das wie folgt geändert
for (var i = 1; i <= thumbCount; i++)
Und das Ergebnis kann man dann bei Facebook anschauen.

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Wenn am nächsten Sonntag Wahl wäre ?

Nein, auch wenn ich die Argumentation verstehe, aber das Gegenteil von sonst würde ich auf keinen Fall wählen.



Ich wüsste auch gar nicht was das Gegenteil wäre.

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Für den Bürger ist das fatal, denn er müsste eigentlich das Gegenteil von dem wählen, was er wirklich will.
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06.04.2011

Dienstleistungsverständnis und Stundenlöhne

Karl Marx (1818 – 1883)Image via Wikipedia
In Leipzig machte gestern und heute (naja eigentlich hatten wir die Anzeige schon am Wochenende entdeckt und Kontakt aufgenommen) eine eBay Anzeige die Runde und sorgte für jede Menge Rummel, wie man den Kommentaren entnehmen kann:

- LVZ-OnlineBildLVZ-Online bei facebook, Bild Leipzig

Und dann dieser Tweet des Mitinhabers einer Leipziger PR Agentur, dass er auch sucht.

Was soll ich sagen. Zwischen ihm und ^RM ging es via Twitter hin und her.

Schlussendlich stellten wir uns im Büro die Frage, was so ein Kreativer, der auch für richtig große Firmen arbeitet, so verdient.

Er weiß, dass alle in seiner Wohnortnähe bis 2012 ausgebucht sind. Hat er sich nicht auf das steuerfinanzierte Internetdingens verlassen, hat er alle angerufen oder abgeklappert. Aufwand mindestens 5 Stunden. Dann sicher noch mit der AfB und FIB geredet. Und mit der Kommune. Sagen wir nochmal 1 Stunde. Rechnen wir mit 60 € pro Stunde kostete das also 360 Euro.

Klar. Er hat ja PR - sogar in den USA - gelernt und weiß, dass man alles mehrfach prüfen muss. Gerade wenn es sowas wichtiges wie ein Bildungsangebot für's eigene Fleisch und Blut geht.

Also ein bisschen SGB 8 gelesen und über die Rechte und Pflichten gelernt. Landesrecht darf auch nicht fehlen - also noch das aktuelle SächsKiTaG mit den paar Rechtsgutachten zu den Unzulänglichkeiten. Dauert, wenn man sich beeilt, naja sagen wir 10 Stunden. Kommunalpolitik kennt er sich aus - macht ja da was. (oder hat, bin nicht ganz sicher). Also hat er die Unterschiede zwischen Marx und Murks (Theorie und Praxis) im Kopf und wir brauchen nur 30 Minuten zu rechnen. Dann kommen wir hier nur auf 630 Euro.

Insgesamt ist das unter 1000 Euro geblieben. SUPER!

Wenn er also bei unserem Angebot (liegt ihm ja vor - sagt die CRM-Software) noch weitere 35 Mitarbeiter glücklich gemacht hätte, hätte er noch Essen gehen können.

Aber wer will schon die örtliche Gastronomie unterstützen, wenn er deutschlandweit einkehren kann. ;-) siehe Foursquare und Gowalla.

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03.04.2011

gewinnbringendes Workout

klingt fast, wie der sprichwörtliche Hamster im Laufrad.

Drei Studenten, die als Sieger dieses Wettbewerbes hervorgingen, hatten die Idee, dass Fortum eine eigene Fitnesstudiokette aufbauen würde und den Mitgliedern, die auch Kunden von Fortum sind, der Gegenwert der im Fitnessstudio generierte Energie von ihrer monatlichen Stromrechnung abgezogen wird. Das funktioniert, weil alle Laufbänder, Crosstrainer, Spinningräder, Rudermaschinen und Stepper in den Fortum Active Fitnessstudios mit Generatoren ausgestattet und mit dem Internet verbunden sind.
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