10.07.2011

Was macht eine GeWerkSchaft ?

Vereinte DienstleistungsgewerkschaftImage via Wikipedia
Nach der Rechtsprechung deutscher Gerichte ist eine Gewerkschaft eine auf freiwilliger Basis errichtete privatrechtliche Vereinigung von Arbeitnehmern, die als satzungsgemäße Aufgabe den Zweck der Wahrnehmung und Förderung jedenfalls auch der wirtschaftlichen Interessen ihrer Mitglieder verfolgt, die gegnerfrei, in ihrer Willensbildung strukturell unabhängig von Einflüssen Dritter und auf überbetrieblicher Grundlage organisiert ist und Tariffähigkeit, das heißt die rechtliche Fähigkeit besitzt, die Arbeitsbedingungen ihrer Mitglieder tarifvertraglich mit normativer Wirkung zu regeln.
 Bundesarbeitsgericht: Beschluss vom 19. September 2006, 1 ABR 53/05

Länger höre ich ja schon bei der Berufsvereinigung der Kindertagespflegepersonen, Regionalgruppe Leipzig, und bei verschiedenen anderen Anlässen, das sich diese Vertretung der Arbeitnehmer nun auch für die Interessen der Tagesmütter und Tagesväter, also klassischen Freiberuflern, vertreten wollen.
„Mit Herz und Biss“ betitelt die Gewerkschaft ver.di einen Artikel, der sich mit der Situation selbstständiger Tagespflegepersonen auseinandersetzt. Der Beitrag beginnt mit den Sätzen „Fachliche Kompetenz, viel Verantwortung, großes Risiko und jede Menge Flexibilität – und das für unvorstellbar wenig Geld. So lassen sich die beruflichen Anforderungen für selbstständige Tagesmütter in wenigen Worten zusammenfassen“, und bringt so manche Schwierigkeit, der sich Tagespflegepersonen täglich gegenüber sehen, auf den Punkt: Das Preisdiktat der Jugendämter bei gleichzeitigem vollen Risiko, unangemessene Bezahlung und das Fehlen bundeseinheitlicher Regelungen. Ver.di hat sich zum Ziel gesetzt, solche „Solo-Selbstständige“ zu begleiten.
gelesen im Newsletter von laufstall.de, die auch mit dem Deutschen Kindertagespflegeverein e.V. verbandelt sind

Jetzt frage ich mich schon die ganze Zeit, was wohl das Ziel dieser Gutmenschen sein könnte.

Und in der Wikipedia bin ich auch auf einen möglichen Hintergrund gestoßen:
Gewerkschaften finanzieren sich offiziell nur über Mitgliedsbeiträge. Eine verbindliche Regel gibt es dafür allerdings meist nicht. Meist beträgt der Beitrag ein Prozent des Bruttoverdienstes, daher der frühere Slogan: Ein Pfennig von jeder Mark – dieser Beitrag macht uns stark.
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