15.02.2009

Wie werde ich Lieferant bei needaproblem.com

Kurz zur Idee der Seite:

Es soll ja Menschen geben, die keine (wirklichen) Probleme haben und sich gern bei anderen einmischen um andere kümmern. Die Lösung ist needaproblem.com. Hier kann man sich Probleme kaufen, von 1 EUR (trivial) bis 5.000 EUR (fast unlösbar).

In einem Welt-Artikel wird jetzt verraten, wie die Idee gute 3 Monate nach Launch eingeschlagen ist: “Seit das Internetunternehmen vor drei Monaten auf den Markt ging, wurden rund 750 Probleme gekauft, meist triviale (1 Euro), einfache (5 Euro) und normale (50 Euro), einige Male auch das schwierige zu 500 Euro. Die Scheu vor dem fast unlösbaren Problem (5000 Euro) ist groß - bislang gibt es erst eine Anfrage -, aber bei dem Warnhinweis auf der Website auch verständlich: “Dieses Problem wird Ihr Leben mit großer Wahrscheinlichkeit grundlegend verändern.”

Burkhard Schneider stellt sich zwei Fragen:

  1. Wer kauft solche Ideen.
  2. Wann werden die Gründer damit Gewinne machen?

Ich füge, auch wenn es niemanden Heiko Zimmermann nicht interessiert, meine Frage hinzu:

Wie kann ich einige meiner kleinen Probleme verkaufen? (Die Großen löse ich schon selber. ;-) )

Beides Eingangsfragen beantwortet Hansmartin Amrein, einer der drei Gründer, im Welt-Interview:

“Als “Need a problem” im Herbst startete, kauften vor allem Frauen ein Problem, sagt Amrein, inzwischen sei das Geschlechterverhältnis bei der Kundschaft ausgeglichen. Sie habe einen hohen Bildungsgrad und komme vor allem aus Deutschland. Verdienen lässt sich bei dem Geschäft mit den Problemen - noch - nicht viel. Schon in diesem Frühjahr aber, wenn die englischsprachige Seite freigeschaltet wird, rechnet Amrein mit schwarzen Zahlen. Vor allem in den USA hofft er dann auf einen regelrechten Run auf die hausgemachten Probleme.” [Anm. englisch ist online]

Und meine Frage beantworte ich mir selbst.
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