31.12.2010

Das war 2010

Wäre ich Journalist, Sprachcoiffeur oder ähnliches von Beruf, würde ich meinen eigenen Rückblick auf 2010 schreiben. Da ich jedoch weder zur Kreativen, steuerfinanzierten, Szene in Leipzig und schon gar nicht zur schreibenden Zunft zähle, greife ich auf eine junge Künstlerin meiner Heldenstadt zurück und überlasse ihr das letzte Wort :

2010



31. Dezember 2010 at 13:17
(Eigene News)


Alle meißeln sie heute ihren Jahresrückblick nieder, da will ich mich mal nicht lumpen lassen und trotz straffer Arbeitszeiten eine Minute finden, um auch den meinigen zu Web zu bringen. Mein Jahr hatte ca 12 Monate und irgendetwas zwischen 360 und 370 Tagen, auch gefühlt. Dafür waren die aber meist positiv, öfter mal negativ und als Leitmotiv würde ich mich einfach mal selber angeben.

Politisch gesehen war es ein Durchschnitts-Stasijahr, wie die letzten 30, privat gesehen auch. Nun wird der ein oder andere mit extra quietschiger Stimme sagen „Aber du bist doch noch gar keine 30″. Auch in diesem Jahr haben mir Argumente von anderer Seite nicht allzu viel bedeutet, darum übergehe ich diesen Einwurf traditionell.

Abschließend bleibt zu sagen, dass ich einfach mal annehme, 2011 wird sich nicht wesentlich unterscheiden, auch wenn ich nun einen schönen Zeitplan (wie ich ihn NIE NIE NIE aufbauen würde) habe und darum wohl nur unter Arbeitsstress stehen werde. Aber das ist okay, dafür darf ich ja täglich ne Stunde Laufen gehen. Danke dafür, so viel Ausgleich hätte ich selbst nie angebracht.

An dieser Stelle müssten jetzt die Danksagungen des Jahres erscheinen, ich machs kurz: Ihr wisst selber alle, wie ihr mit Vornamen heißt und ob wir uns kennen und ihr mir 2010 irgendwie zur Seite standet. Dann wünsch ich euch mal einen guten Start ins dieses neue Jahr und gehabt euch wohl, wie immer!

Sina

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17.12.2010

facebook like button is evil and facebook too

Sehr spannendes, wenn auch englisches, Interview mit Arnold Roosendaal hat yiid.com da geführt. Ausgeführt wird, welche Datensammelwut facebook gepackt hat und das auch Nicht-Facebooker keine wirkliche Kontrolle über die eigenen Daten mehr haben.
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Do you know any alternative to the facebook like button?

It depends on how buttons work and whether they are valuable for content providers to implement on their websites. A big step could be made when the button is for instance a jpeg or gif image with a link behind it. The Facebook like button is a piece of HTML content and comes directly from the Facebook servers. If a button is actually a link, the connection is not made when a page is loaded, but only when the link is actually clicked by a visitor. This allows users to choose whether they want to share data on their browsing behavior or not.
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16.12.2010

Da hat sich Utopist sein doch schon gelohnt.

Heute erreichte mich der Newsletter von utopia.de, der Plattform für strategischen Konsum, mit einer unwiderstehlichen Überschrift. (Ich bin ja auch nur ein Mann.)



Also, schnell geklickt und flink ge...schenkt

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10 heiße Sex-Geschenke

10 heiße Sex-Geschenke

Kein Grund rot zu werden, doch diese Utopia Geschenk-Ideen sind heiß. Alle Jahre wieder darf es ruhig auch einmal etwas Anregenderes als Socken, DVDs oder die ewigen Hüftgold- und Parfumschachteln geben.

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Wie esse ich mein Sushi richtig ?

Dank Volker Weber und meetinx sind wir nun alle schlauer. Und bei unserem nächsten Besuch bei Mr.Moto SushiBar machen wir alles richtig, oder ?





Und wer noch mehr lernen möchte, besucht Trevor Corson auf seiner Sushi Consierge Webseite oder bucht ihn gleich für Privatunterricht. Allerdings darf man die Tickets nach Washington D.C. oder New York dann nicht vergessen.
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11.12.2010

auf den Punkt

Logo used by WikileaksImage via Wikipediaso köstlich, wie der zeitungsdieb da wieder den Einen oder Anderen auf die Schippe nimmt.

Eine Bemerkung vorweg: Denjenigen, die Wikileaks für einen Spezialkitt zum Abdichten kaputter Rohre bzw. Autokühler halten, sei verraten, dass sie nicht ganz auf dem Laufenden sind. Und ihnen sei zudem geraten, ihre Morgenlektüre von Holzmedium auf Telepolis.de umzustellen – willkommen im 21. Jahrhundert. Wenn sie auf diese Weise die Updates und Patches des vergangenen Jahrzehnts nachgeholt haben, können sie gern hier weiterlesen.

Und wer nun wissen will, wie es weitergeht liest http://213.251.145.96/ oder: Das Internet in Zeiten des Terrors
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Hartz 4 ist offener Strafvollzug

Götz Werner auf der re:publica10Image by re:publica10 via FlickrDas sind harte, aber wahre Worte von Prof. Götz Werner, dem Gründer der Drogeriemarktkette DM in einem Interview mit venture TV.

Im Interview wird, wie ich finde, auf sehr anschauliche Weise erklärt, wie es sich mit dem Geldverdienen verhält und warum es - nach §1 unseres Grundgesetzes notwendig ist, jedem Menschen ein Grundeinkommen zu gewähren ist zu steht.

Unter anderem führt Werner in Bezug auf die Bezahlung von Arbeitsleistung aus: "Wenn Sie ein Einkommen haben, dann haben Sie eine Teilhabe, um Teilnehmen zu können. Der dramatische, folgenreiche Denkirrtum ist, das wir meinen, wir würden für unsere Arbeit bezahlt. Das ist ein Irrtum. Unsere Arbeit ist unbezahlbar. Was bezahlt wird, ist, das wir leben können."

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