22.02.2009

Ich versteh die Welt nicht mehr

Deswegen will die SPD die frei gewordenen Gelder anteilig zur Qualifikation in den Kindereinrichtungen einsetzen. Im Gespräch sind 900.000 Euro, die zur Qualifikation der Erzieherinnen, zum Ankauf von Bildungsmaterial und zur Profilierung weiterer Familienzenten eingesetzt werden sollen.
Diskussion um Kita-Gebühren

Ist die Verwaltung denn nicht verpflichtet, den Freien Trägern soviel Geld zu zahlen, das diese den Auftrag auch ausführen können? Hat die Verwaltung, beauftragt durch den Stadtrat, in der Vergangenheit für Bildung, Erziehung und Betreuung zu wenig Geld bereit gestellt?

Zum Glück sind Köhler-Siegel, Haller, Fabian und Jung in der gleichen Partei und es gibt sicher einen innerpartlichen Konsens.
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Kindertagesstätten: BBW Kitas

Liebe Eltern, liebe Kinder!

Herzlich Willkommen auf der Internetseite der Kindertagesstätten des Berufsbildungswerkes Leipzig.

Wir würden uns freuen, Sie und Ihr Kind bald in einer unserer Einrichtungen kennenzulernen. Anmeldungen nehmen Sie bitte über das neue Vergabesystem der Stadt Leipzig unter www.meinkitaplatz-leipzig.de vor. Dort melden unsere Einrichtungen alle verfügbaren freien Plätze.

Informationen zu Profil, Tagesablauf, Größe und Lage unserer kitas finden Sie auf diesen Seiten. Viel Spaß beim Klicken und Stöbern!
Kindertagesstätten: BBW Kitas

Heißt das jetzt, das alle freien Plätze an MDR und weitere Unternehmen verkauft wurden? Denn unter besagter Adresse, das weiß der Leipziger bzw. aufmerksame Leser ja, gibt es keine Plätze. Und das mit dem Exportschlager ist wohl auch eher Parteienträumerei, oder Frau Köhler-Siegel?
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16.02.2009

Ein Online-Medium zu Semantic

Eines aber ist offenkundig, wenn man sich mit semantischen Web-Tools beschäftigt: Dergleichen interessiert den Otto Normalnutzer vorerst recht wenig, die meisten Firmen (vorerst) überhaupt nicht. Ein paar Gurus der Web-Welt auf jeden Fall, denn es ist ein herrliches Thema zum Schwafeln und Träumen: Eine Web-Welt zu bekommen, in der man mit semantischen Algorithmen alles mit allem verknüpfen kann. Davon träumen auch Microsoft und Google. Denn das schafft Möglichkeiten ...
Netresearch und Uni Leipzig

ohne Worte

Ich gehöre zur Szene Leipzig


Bloggerszene Leipzig
Ursprünglich hochgeladen von gebuehren-scout
oder doch nicht?

Auf jeden Fall stand mein kleines Blog am Samstag in der LVZ auf Seite 30 in der Rubrik Szene Leipzig. (Pssst - Natürlich waren noch weitere Weblogs genannt. ;-)

Wenn es nach Horatiorama von http://www.gelb.net/gelblog geht, ist mein Blog total überflüssig und lockt niemanden hinter dem Ofen vor.

Aber will ich das denn? Jemanden hinter dem Ofen vorlocken. Wer hat eigentlich noch einen Ofen?

Spaß beiseite.

Ich schreibe mein elektronisches Tagesbuch öffentlich - das ist richtig. Aber in erster Linie schreibe ich es für mich selbst und in zweiter Linie für Menschen aus meinem Netzwerk, denen ich einen Einblick in meine Gefühls- und Gedankenwelt geben möchte.

Und ja - ich kenne kaum einen Leipziger Blogger persönlich, obwohl ich manch einen RSS abonniert habe und mittels http://www.twitter.com/leipzigblogs und http://www.twitter.com/L_IZ zum verteilen von Nachrichten aus und zu Leipzig beitrage.
Bloggerszene Leipzig

15.02.2009

Review auf WordCamp2009 in Jena

Wenn man sich Gehör verschaffen will muss man erstmal irgendwo reden und nicht irgendwo schreiben.
Bastelfred

Wie werde ich Lieferant bei needaproblem.com

Kurz zur Idee der Seite:

Es soll ja Menschen geben, die keine (wirklichen) Probleme haben und sich gern bei anderen einmischen um andere kümmern. Die Lösung ist needaproblem.com. Hier kann man sich Probleme kaufen, von 1 EUR (trivial) bis 5.000 EUR (fast unlösbar).

In einem Welt-Artikel wird jetzt verraten, wie die Idee gute 3 Monate nach Launch eingeschlagen ist: “Seit das Internetunternehmen vor drei Monaten auf den Markt ging, wurden rund 750 Probleme gekauft, meist triviale (1 Euro), einfache (5 Euro) und normale (50 Euro), einige Male auch das schwierige zu 500 Euro. Die Scheu vor dem fast unlösbaren Problem (5000 Euro) ist groß - bislang gibt es erst eine Anfrage -, aber bei dem Warnhinweis auf der Website auch verständlich: “Dieses Problem wird Ihr Leben mit großer Wahrscheinlichkeit grundlegend verändern.”

Burkhard Schneider stellt sich zwei Fragen:

  1. Wer kauft solche Ideen.
  2. Wann werden die Gründer damit Gewinne machen?

Ich füge, auch wenn es niemanden Heiko Zimmermann nicht interessiert, meine Frage hinzu:

Wie kann ich einige meiner kleinen Probleme verkaufen? (Die Großen löse ich schon selber. ;-) )

Beides Eingangsfragen beantwortet Hansmartin Amrein, einer der drei Gründer, im Welt-Interview:

“Als “Need a problem” im Herbst startete, kauften vor allem Frauen ein Problem, sagt Amrein, inzwischen sei das Geschlechterverhältnis bei der Kundschaft ausgeglichen. Sie habe einen hohen Bildungsgrad und komme vor allem aus Deutschland. Verdienen lässt sich bei dem Geschäft mit den Problemen - noch - nicht viel. Schon in diesem Frühjahr aber, wenn die englischsprachige Seite freigeschaltet wird, rechnet Amrein mit schwarzen Zahlen. Vor allem in den USA hofft er dann auf einen regelrechten Run auf die hausgemachten Probleme.” [Anm. englisch ist online]

Und meine Frage beantworte ich mir selbst.

11.02.2009

Staat und Kirche gehören getrennt

So heißt es zumindest seit 1919 - Trennung von Religion und Staat

So enge Vorschriften gibt es für Unternehmen nicht. Und so konnte am 6. Februar 2009 die betriebsnahe Kindertagesstätte für die Mitarbeiter des Mitteldeutschen Rundfunk (MDR) eingeweiht und gesegnet werden.

Segnen? Ja, denn Träger ist die Berufsbildungswerk gGmbH, die in Ihren Statuten, Konzepten und ihrem Tun zur Diakonie gehört.

Na gut - der MDR ist zwar auch staatsnah (AöR), aber der BBW gehört ja auch zu einem Drittel der Stadt Leipzig.

Insofern - und das blieb den Eröffnungsgästen und bleibt den zukünftigen Eltern verborgen - ist es zu 33% eine staatliche durch Firmen-(Landes/GEZ)Gelder finanzierte, kirchliche Bildungs-, Erziehungs- und Betreuungsanstalt.

Und wie war das jetzt mit der Trennung?